Energie sparen beim Neubau

 
Für jeden, der mit dem Gedanken spielt, ein Haus zubauen, ergibt sich zugleich die Frage nach den Möglichkeiten des Energieeinsparens. Egal ob es sich bei dem zu errichtenden Gebäude um ein Wohn- oder ein Geschäftshaus handelt, langfristig rentiert sich eine verbrauchsarme Immobilie für ihren Besitzer.

Neben Dämmung, Wahl des Energieträgers, Photovoltaik oder Solarthermie spielt auch die richtige Wahl der Beleuchtung eine entscheidende Rolle. Mit dem Einsatz von zum Beispiel einer intelligenten Steuertechnik ist bei der Verwendung von LED-Leuchtmitteln eine Kostenersparnis von bis zu 80% gegenüber Glüh- und Halogenlampen möglich. Zunächst sieht es hier nach einem großen Einsparpotential aus. Betrachtet man aber den Jahresstromverbrauch eines durchschnittlichen deutschen Privathaushaltes, so fällt auf, dass die Hausbeleuchtung nur etwa 9% des gesamten Stromverbrauchs ausmacht.

Deutlich mehr Energieeinsparpotential bietet das Dach oder die Gebäudefassade. Über die Fassade kann unter Umständen mehr als 25% der erzeugten Heizwärme entweichen. Wer hier richtig investiert, kann viel Geld einsparen. Für die Fassadendämmung gibt es verschiedene Techniken. Je nach Art der Dämmung kann man aber davon ausgehen, dass sich die Kosten in einem Zeitraum von 10-20 Jahren amortisieren.
Bei der Fassadendämmung unterscheidet man zwischen Außendämmung, Innendämmung und Kerndämmung. Die Kosten für eine Außendämmung belaufen sich auf 80 – 150 Euro pro Quadratmeter. Bei einer Innendämmung fallen 40 bis 100 Euro pro m2 an und bei einer Kerndämmung muss man mit 20 bis 40 Euro pro m2 rechnen. Die große Kostenspanne entsteht durch die Verwendung von unterschiedlichen Materialien und Dämmstärken.

Wer sich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten des Energiesparens nicht gut auskennt, kann sich die Expertise eines unabhängigen Energieberaters einholen. Diese müssen eine besondere Qualifizierung nachweisen. Im Internet finden Sie den passenden Energieberater nach Postleitzahlen sortiert.